Es ist ungewohnt, aber realisierbar: Jemanden einstellen, ohne ihr oder ihm physisch zu begegnen.

Aufgrund bestehenden Personalbedarfs mussten auch wir im Laufe des letzten Jahres unsere gewohnten Techniken und Prozesse auf die neue Situation anpassen. Dazu haben wir mit einer Kollegin und zwei Kollegen gesprochen, die im letzten Jahr unseren neuen Einstellungsprozess mitgestaltet haben oder auch selbst als Bewerber davon betroffen waren.

Hanna Christ (Head of Human Resources). Als Abteilungsleiterin Human Resources hat sie bisher eine Vielzahl an virtuellen Recruiting-Prozessen mit begleitet.

“Die Coronakrise hat unter anderem großen Einfluss auf unsere Arbeitswelt genommen. Das Mobile Arbeiten ist quasi über Nacht zu unserer neuen Normalität geworden. Davon betroffen ist auch der Rekrutierungsprozess, dem neuen Herausforderungen aber auch Chancen gegenüberstehen. Vor Covid-19 fand der Rekrutierungsprozess überwiegend auf Basis von persönlichen Gesprächen mit den Bewerberinnen und Bewerbern statt. Heute findet die Personalsuche und -auswahl meist virtuell statt. Eine Chance sehe ich in der neugewonnen zeitlichen und räumlichen Flexibilität. Dies ersetzt allerdings nicht die Wertigkeit eines persönlichen Gesprächs, zumal die BewerberInnen bereits beim Vorstellungsgespräch gerne sehen möchten, wie die Arbeitsumgebung aussieht, mit welchen Kollegen man tagtäglich zusammenarbeitet, etc. Aber auch dafür finden wir praktikable Lösungen. Dass uns dieser Wandel gelungen ist und wir die Herausforderungen gemeistert haben, zeigt die Tatsache, dass wir bereits erfolgreich die ersten Mitarbeiter über den virtuellen Recruitingprozess eingestellt haben.“

Timothée Gauthier (Head of Projects). Herr Gauthier hat während der Corona-Pandemie bei NUKEM begonnen und war danach bereits selbst an der Auswahl neuer MitarbeiterInnen beteiligt:

“Bei der Suche nach geeignetem Personal gewinnen digitale Tools mehr und mehr an Bedeutung. In Zeiten der Corona-Pandemie sind sie umso wichtiger geworden. Die Bewerber müssen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen auf eine besonders strukturierte und ausführliche Art und Weise präsentieren können, um die fehlenden persönlichen Gespräche, bei denen die nonverbale Kommunikation eine wichtige Rolle spielt, zu kompensieren. Auf der anderen Seite musste NUKEM ihre Online-Präsenz und Arbeitsmethoden an das neue digitale Zeitalter anpassen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und neue Geschäftspartner zu gewinnen. Unsere jetzige Herausforderung besteht darin, die Zusammenarbeit und den Teamgeist trotz aller Einschränkungen und Unsicherheiten zu beleben.”

Berthold Geiger (Quality Assurance Inspector). Als Quality Assurance Inspector begann Herr Geiger im Dezember seine Tätigkeit bei NUKEM, die auch während der Pandemie Abnahmen bei Lieferanten vor Ort beinhaltet.

“Zu meinem Eintrittstermin am 01.12. galten die Lockdown-Regeln. Klassische Besprechungen unter Anwesenheit der Teilnehmer waren nicht mehr möglich. Die Einarbeitung lief komplett über Teams, dabei haben wir jedoch auf Anwesenheit im Hause Wert gelegt. Wenn Präsenzveranstaltungen unumgänglich sind, z. B. bei Abnahmen, finden diese natürlich unter den bekannten Hygienebedingungen statt. Es werden von den Lieferanten ausreichend große Räume zur Verfügung gestellt, um die geforderten Abstände einhalten zu können. Die Hotels sind gut auf die aktuelle Situation eingerichtet, Frühstücksbuffets sind weitläufiger eingerichtet, Handschuhe und Desinfektionsmittel sind vorhanden. Persönliche Begegnungen mit Mund-Nasenbedeckung machen es grundsätzlich schwierig, den Namen Gesichtern zuordnen und die Gesprächsstimmung korrekt einschätzen zu können. Die gewohnte, freie Begegnung würde diesbezüglich vieles einfacher machen.“

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch im Arbeitsleben an den verschiedensten Stellen erkennbar. Wurden zu Beginn der Pandemie Vorstellungsgespräche vielleicht sogar verschoben, ist dies über einen längeren Zeitraum keine Option, da die Besetzung der Stellen erforderlich ist. Wir haben in den vergangenen 12 Monaten 20 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Alle neuen Kolleginnen und Kollegen wurden über einen digitalen Onboarding-Prozess eingearbeitet. Durch unterschiedlichste Maßnahmen können wir allen Kolleginnen und Kollegen mobiles Arbeiten, aber auch das Arbeiten vor Ort in einem Einzelbüro anbieten. In der Einarbeitungsphase können sich die neuen Mitarbeiter somit auch mit ihrem Arbeitsumfeld in Alzenau vertraut machen. Wir können daher - trotz der besonderen Umstände - ein positives Fazit ziehen.


NUKEM Technologies in Alzenau, Deutschland, ist weltweit aktiv in den Bereichen Management von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen, Stilllegung von nuklearen Einrichtungen, Ingenieurtechnik und Consulting. Seit 2009 ist NUKEM Technologies Teil der ROSATOM-Gruppe.

Kontakt:
Bea Heinze
NUKEM Technologies Engineering Services GmbH
Industriestraße 13, 63755 Alzenau
Tel: +49 6023 91-1549,
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